Seit letztem Dienstag Abend bin ich nun wieder in Deutschland. Soweit hatte ich auch eine angenehme Reise, lernte wieder viele nette Menschen kennen und bin auch froh, dass soweit alles gut gelaufen ist.
Es ist unglaublich wie schnell die Zeit verging. Jetzt sitze ich hier in meinem Zimmer in Gomaringen und verstehe nicht, wie alles so schnell vorbei ging. Ich vermisse es sehr in einem internationale Umfeld zu sein und so kommt mir zurück in Deutschland und vor allen in diesem kleinen Dorf alles ungemein beschränkt vor. Ich meine dies sicherlich nicht böse wenn ich das sage, ich fühle mich nur nicht auf einer Wellenlänge mit den meisten hier und vermisse es sehr Chinesisch zu reden oder Englisch. Ich vermisse meine Freunde dort und das Essen... Ich freue mich aber bald wieder einige hier in Deutschland anzutreffen und dass ich überhaupt die Möglichkeit hatte hier in China zu sein. :]
Ich glaube aber, dass ich nichtmal so alleine bin hier :) Am Samstag Abend entschlossen Sabrina und ich, unser schon so lange geplantes Sushi Essen nachzuholen. Leider war das Restaurant aber schon voll, und da wir aufgrund unserer spontanten Aktion nicht reservierten beschlossen wir in ein anderes Restaurant zu gehen. Dort gab es als Angebot ein Büffet mit Teppanyaki. Da Teppanyaki in China völlig anders abläuft waren wir beide erstmal ein wenig verwirrt und natürlich schmissen wir erstmal das Fleisch inklusive Soße auf den Teller BEVOR wir laßen, dass man die Soßen in eine extra Schale tun sollte... Das ließ sich aber noch reparieren ;) Als wir dann zu dem Koch kamen, welcher das Fleisch anbrät, sahen wir, dass die anderen Leute teilweise auch Gemüse mit dem Fleisch auf einem Teller hatten. Also fragte ich ihn, ob man das alles auf einen Teller tun kann. Auf diese Frage wurde ich mit großen Augen und einem panischen Suchen nach Hilfe und einem dazugehörigen panischen Blick von links nach rechts angeschaut und den Worten "Wo ting bu dong!! Ting bu dong!!" Ich konnte meinen Ohren kaum glauben! Es war Chinesisch!! Also fragte ich voller Überrschung erstmal ob wir uns auf Chinesisch unterhalten können, was er dann mit noch größeren Augen bejahte. Und so klärten wir unser kleines Missverständnis auf Chinesisch ab :] Ich glaube wir waren beide sehr überrascht, aber es fühlte sich schön an, wieder Chinesisch zu reden. Und da ich dann schonmal da stand und es eine Weile dauerte da an diesem Abend einiges los war, unterhielten wir uns auch gleich eine Weile. Hauptsächlich aber darüber, dass das Chinesische Essen in Deutschland nicht so gut schmeckt wie in China, was ich natürlich stark befürwortete. :] War echt cool! ;)
Morgen oder am Mittwoch geht es auch schon wieder nach Konstanz, und ich freue mich schon wieder auf alle im AMH und die Vorlesungen. Ist leider nur noch ein Semester, aber ich habe vor dieses richtig zu genießen vor allem Chinesisch :] Es wird sicher eine Menge Schweiß fließen, aber wenn man danach die Fortschritte sieht, ist alles wieder vergessen :]
Na gut, dann werde ich mich noch ein wenig ausruhen und eine weitere Folge Gilmore girls ansehen und später alles für KN vorbereiten.
Habt eine schöne Woche und einen schönen Herbstanfang ;) (Hier ist es ja wirklich arschkalt...)
Montag, 30. August 2010
Sonntag, 22. August 2010
Time to say good-bye...
Das ist immer der schwierigste Teil: Sich zu verabschieden. Es dauerte das ganze Wochenende und war teilweise nicht einfach. So ganz realisiert habe ich das aber auch noch nicht. Das kommt dann später, im Flugzeut... Oder erst zuhause.
Heute Mittag wurde ich zu zur letzten Verabschiedung nach Hause zum Mittagessen eingeladen. Und zum letzten Mal gab es leckeres Indisches Essen. :) Briani - Reis mit Hühnchen und dem berühmtn Massala Gewürz. (Sogar original mit Händen verzehrt)
Das coole ist ja, dass ich neben China auch ein Stückchen Indien mitbekommen habe. :] Heute Abend habe ich sogar ein indisches Kleid bekommen, wunderschön und sehr indisch :] Werde ich neben meinem chinesischen Kleid in Ehren halten...
Morgen geht es also schon wieder nach Hause. Das Auslandsjahr verging wie im Fluge, in meinem Fall sogar nur 10 Monate. Und man muss ja bekanntlich immer gehen, wenn es am schönsten ist.
Ich muss sagen, wenn ich auf diese 10 Monate zurückblicke verschwinden all die schwierigeren Zeiten und es bleiben viele schöne Erinnerungen, die ich morgen mit nach Deutschland nehme, und die mein Leben unheimlich bereichert haben. Vor allem der zweite Teil hier in Hangzhou war eine sehr schöne Erfahrung.
Nicht jeder hat die Chance ein Jahr im Ausland zu verbringen, auch wenn es heutzutage fast selbstverständlich scheint. Jedenfalls bin ich dankbar, dass ich solch eine Chance wahrnehmen konnte und sie letztendlich gut überstanden habe - wenn auch mit ein paar Startschwierigkeiten.
Natürlich freue ich misch schon auf zuhause, auf alles was vor China selbstverständlich war und auf das Studentenleben in Konstanz, den See, Vorlesungen, Input, und Karate :) Und endlich wieder was für meinen Rücken machen zu können.
In diesem Sinne wird dies nun mein letzter Eintrag in China sein. Aber: the story must go on, right? Und wer weiss, was als nächstes kommt... ;)

我会想你,中国。。。 :|
Heute Mittag wurde ich zu zur letzten Verabschiedung nach Hause zum Mittagessen eingeladen. Und zum letzten Mal gab es leckeres Indisches Essen. :) Briani - Reis mit Hühnchen und dem berühmtn Massala Gewürz. (Sogar original mit Händen verzehrt)
Das coole ist ja, dass ich neben China auch ein Stückchen Indien mitbekommen habe. :] Heute Abend habe ich sogar ein indisches Kleid bekommen, wunderschön und sehr indisch :] Werde ich neben meinem chinesischen Kleid in Ehren halten...
Morgen geht es also schon wieder nach Hause. Das Auslandsjahr verging wie im Fluge, in meinem Fall sogar nur 10 Monate. Und man muss ja bekanntlich immer gehen, wenn es am schönsten ist.
Ich muss sagen, wenn ich auf diese 10 Monate zurückblicke verschwinden all die schwierigeren Zeiten und es bleiben viele schöne Erinnerungen, die ich morgen mit nach Deutschland nehme, und die mein Leben unheimlich bereichert haben. Vor allem der zweite Teil hier in Hangzhou war eine sehr schöne Erfahrung.
Nicht jeder hat die Chance ein Jahr im Ausland zu verbringen, auch wenn es heutzutage fast selbstverständlich scheint. Jedenfalls bin ich dankbar, dass ich solch eine Chance wahrnehmen konnte und sie letztendlich gut überstanden habe - wenn auch mit ein paar Startschwierigkeiten.
Natürlich freue ich misch schon auf zuhause, auf alles was vor China selbstverständlich war und auf das Studentenleben in Konstanz, den See, Vorlesungen, Input, und Karate :) Und endlich wieder was für meinen Rücken machen zu können.
In diesem Sinne wird dies nun mein letzter Eintrag in China sein. Aber: the story must go on, right? Und wer weiss, was als nächstes kommt... ;)
我会想你,中国。。。 :|
Mittwoch, 11. August 2010
Bei 42°C im Schatten...
...weiß man - wenn man Fieber hat - nicht, ob das nun am Wetter oder an einem selbst liegt. Das hat was ;)
Man muss auch nichtmal Lindenblütentee oder ähnliches trinken, denn man schwitzt schon mehr als einem lieb ist wenn man nur daran denkt raus zu gehen.
Wie viel Grad hat es jetzt in Deutschland? 22?? Ich werde mega frieren, ich seh's es schon... :]
Man muss auch nichtmal Lindenblütentee oder ähnliches trinken, denn man schwitzt schon mehr als einem lieb ist wenn man nur daran denkt raus zu gehen.
Wie viel Grad hat es jetzt in Deutschland? 22?? Ich werde mega frieren, ich seh's es schon... :]
Sonntag, 8. August 2010
Angina, die Zweite...
Mich hat's wieder mal erwischt... Aber nicht mehr lange und dann kann das alles mal richtig ausgeheilt werden...
Mittwoch, 4. August 2010
云栖竹径
Vergangenen Sonntag wagten Marc und ich den Weg in die Bambuswälder Hangzhous. Bei 45 Grad im Schatten und einer Luftfeuchtigkeit von fast 100% eine wirkliche Herausforderung! Vor allem wenn man mit dem Rad fährt ;) Aber wir haben es geschafft, sind dann auch auf den Bus und ganz am Schluss auf ein Taxi umgestiegen, da die Busse einfach nicht mehr fuhren.
Es war abgesehen von der riesen Hitze wirklich schön und auch ein wenig "kühler" in den Wäldern. Wir wagten sogar einen Marsch auf den Berg eines Tempels, wobei wir den Tempel nie erreichten... Nach hunderten von Stufen und mehreren Pausen gaben wir schließlich auf. Bei diesem Wetter ist das ganze wirklich nicht ungefährlich.







Am Abend zuvor waren wir auch nochmal auf der Hefang Straße, von der ich schon berichtete. Dort blieb ich verhänglicherweise zu lange an einem Frisierstand stehen, und schwupps wurde ich hineingezogen und meine Haare frisiert. Naja, da dachte ich, ich fotografiere das mal, denn ich stand nur 1 Minute und schon war ich fertig. Ok, nachdem er beinahe mit meinen Haaren verzweifelte, da er mit seinem Kamm - der für Chinesisches dickes Haar, nicht für so Federn wie meine ausgerichtet ist - nicht weiter kam...
Es war abgesehen von der riesen Hitze wirklich schön und auch ein wenig "kühler" in den Wäldern. Wir wagten sogar einen Marsch auf den Berg eines Tempels, wobei wir den Tempel nie erreichten... Nach hunderten von Stufen und mehreren Pausen gaben wir schließlich auf. Bei diesem Wetter ist das ganze wirklich nicht ungefährlich.
Am Abend zuvor waren wir auch nochmal auf der Hefang Straße, von der ich schon berichtete. Dort blieb ich verhänglicherweise zu lange an einem Frisierstand stehen, und schwupps wurde ich hineingezogen und meine Haare frisiert. Naja, da dachte ich, ich fotografiere das mal, denn ich stand nur 1 Minute und schon war ich fertig. Ok, nachdem er beinahe mit meinen Haaren verzweifelte, da er mit seinem Kamm - der für Chinesisches dickes Haar, nicht für so Federn wie meine ausgerichtet ist - nicht weiter kam...
Samstag, 31. Juli 2010
Abschied Teil 1
Gestern war also das letzte Mal, dass (fast) alle Praktikanten zusammen waren. Bereits heute sind die ersten auf dem Weg nach Hause ins ferne Deutschland.
Also trafen wir uns alle zum Teppanyaki essen und ließen den Abend anschließend in Phoebe, einer Bar ausklingen.
Wiedermal war es eine wirklich schöne Zeit. Es wurde sehr viel gelacht, obwohl es gleichzeitig schon auch ein bisschen traurig war. Jedoch Dank der modernen Technologie ist es ja heute ziemlich einfach in Kontakt zu bleiben! :)








Für mich sind es insgesamt noch 8 Arbeitstage und noch 23 Tage bis zu meinem Abflug... Heute Abend bekomme ich jedoch erstmal Besuch aus Deutschland von einem ganz lieben Freund - praktisch Familie, da er der damalige Praktikant von meiner "Peking-Familie" war. :) Daher habe ich jetzt erstmal 3 Tage Urlaub und werde wieder ein wenig mehr von Hangzhou sehen :D
Also trafen wir uns alle zum Teppanyaki essen und ließen den Abend anschließend in Phoebe, einer Bar ausklingen.
Wiedermal war es eine wirklich schöne Zeit. Es wurde sehr viel gelacht, obwohl es gleichzeitig schon auch ein bisschen traurig war. Jedoch Dank der modernen Technologie ist es ja heute ziemlich einfach in Kontakt zu bleiben! :)
Für mich sind es insgesamt noch 8 Arbeitstage und noch 23 Tage bis zu meinem Abflug... Heute Abend bekomme ich jedoch erstmal Besuch aus Deutschland von einem ganz lieben Freund - praktisch Familie, da er der damalige Praktikant von meiner "Peking-Familie" war. :) Daher habe ich jetzt erstmal 3 Tage Urlaub und werde wieder ein wenig mehr von Hangzhou sehen :D
Mittwoch, 28. Juli 2010
Nur noch 10 Arbeitstage...
Mittwoch, 30. Juni 2010
Nerven wie Drahtseile...
...braucht man hier in China unbedingt! Unglaublich!! Also, wenn ich etwas während meiner China Zeit gelernt habe, dann seeehr geduldig zu sein und auch mal den Mund aufzumachen.
Hatte mir allerdings mehr weitaus mehr erhofft von allem, auch von meinem Praktikum. Das wird mir gerade immer mehr bewusst und stimmt mich momentan ein wenig traurig.
Während also andere hier die Zeit ihres Lebens haben, ist es für mich irgendwie immer noch ständig ein Kampf, vor allem krankheitsbedingt (und dazu unfähige Ärzte und falsche Medizin...) ständigem bangen um meinen Rücken und dem streben nach dem magischen Punkt der Rückenschmerz-freien Zone...
Möchte mich aber nicht beklagen, es könnte schlimmer sein.
Ich möchte jetzt auch nicht alles so hinstellen, als ob meine Zeit hier in Hangzhou und Peking nur schlimm war, sie hatte sicher auch sehr schöne Zeiten denn ich durfte vor allem in Hangzhou viele nette Menschen aus aller Welt - vor allem Indien - kennenlernen und darüber bin ich sehr dankbar! :) Es ist immer wieder schön, in allen Ebenen und Bereichen dazuzulernen und über verschiedene Kulturen zu erfahren. Und dann das Zusammentreffen verschiedener Kulturen vieler verschiedener Menschen zu beobachten, eines meiner neuen Hobbies :) Manchmal entstehen daraus einfach urige Situationen, an die ich mich mein Leben lang erinnern werde und sicher noch oft darüber lachen werde :)
Ich finde hier zu arbeiten und zu leben zeitweise immer noch sehr anstrengend, wohl auch weil ich mir viel zu viele Gedanken über alles mache, und das aus der taktisch unklugen Angewohnheit immer alles verstehen zu wollen...
Was mich aber manchmal auch ganz schön traurig macht ist, dass ich irgendwie nicht wirklich den Zugang zu dieser Kultur finden kann, beziehungsweise noch nicht und ich denke, dass wird auch nur mit der Zeit kommen. Im Allgemeinen muss man wenn man in China lebt, oder in irgendeiner Weise mit China zu tun haben will wirklich enorme Ausauer mitbringen. Aber in dieser Hinsicht habe ich ein gutes Fundament, jetzt muss das ganze noch weiter ausgebaut werden. ;)
Hatte mir allerdings mehr weitaus mehr erhofft von allem, auch von meinem Praktikum. Das wird mir gerade immer mehr bewusst und stimmt mich momentan ein wenig traurig.
Während also andere hier die Zeit ihres Lebens haben, ist es für mich irgendwie immer noch ständig ein Kampf, vor allem krankheitsbedingt (und dazu unfähige Ärzte und falsche Medizin...) ständigem bangen um meinen Rücken und dem streben nach dem magischen Punkt der Rückenschmerz-freien Zone...
Möchte mich aber nicht beklagen, es könnte schlimmer sein.
Ich möchte jetzt auch nicht alles so hinstellen, als ob meine Zeit hier in Hangzhou und Peking nur schlimm war, sie hatte sicher auch sehr schöne Zeiten denn ich durfte vor allem in Hangzhou viele nette Menschen aus aller Welt - vor allem Indien - kennenlernen und darüber bin ich sehr dankbar! :) Es ist immer wieder schön, in allen Ebenen und Bereichen dazuzulernen und über verschiedene Kulturen zu erfahren. Und dann das Zusammentreffen verschiedener Kulturen vieler verschiedener Menschen zu beobachten, eines meiner neuen Hobbies :) Manchmal entstehen daraus einfach urige Situationen, an die ich mich mein Leben lang erinnern werde und sicher noch oft darüber lachen werde :)
Ich finde hier zu arbeiten und zu leben zeitweise immer noch sehr anstrengend, wohl auch weil ich mir viel zu viele Gedanken über alles mache, und das aus der taktisch unklugen Angewohnheit immer alles verstehen zu wollen...
Was mich aber manchmal auch ganz schön traurig macht ist, dass ich irgendwie nicht wirklich den Zugang zu dieser Kultur finden kann, beziehungsweise noch nicht und ich denke, dass wird auch nur mit der Zeit kommen. Im Allgemeinen muss man wenn man in China lebt, oder in irgendeiner Weise mit China zu tun haben will wirklich enorme Ausauer mitbringen. Aber in dieser Hinsicht habe ich ein gutes Fundament, jetzt muss das ganze noch weiter ausgebaut werden. ;)
Samstag, 19. Juni 2010
包子,饺子,混沌,现在都可以自己做!:)
Heute war ein wundervoller Tag. Es war das erste Mal, Einblick in eine chinesische Familie zu bekommen und deren legendären Kochkünsten.
Bereits um 9:45Uhr wurde ich pünktlich an meinem Compund abgeholt von meinem Chef und seiner Frau. Es ging direkt zu seinen Schwiegereltern die, wie sich herausstellt, nur 3 Minuten zu Fuß von meinem Compound weg wohnen.
Ich fühlte mich sofort wohl und willkommen. Natürlich musste ich zuerst einmal hinsitzen und essen und trinken :D Es wurde ständig sehr herzlich gelacht, gelächelt und man wurde sehr umsorgt. Vor allem mit Essen! Ich muss gleich im Voraus sagen, ich war seit meiner Zeit in China noch nie so voll gegessen wie heute...
Dann sah ich zu, wie der Vater der Familie Hundun zubereitete. Erst wurde mir ein Mal gezeigt wie man das macht und schon hatte ich ein paar Stäbchen in der Hand und half fleißig mit. Ich fand es so angenehm, dass man so geduldig war, denn natürlich war ich nicht so geübt und daher sehr langsam mit dem falten der Hunduns. Ich erntete aber ständig Komplimente und ein Staunen, dass, weil ich das ja noch niemals gemacht habe, gleich "so gut" kann... 99,9% waren einfach nette chinesische Höflichkeit :) Die Bilder weiter unten sprechen dann für sich ;)
Jedenfalls ging es gleich danach an Joaozi, und gleich danach auf meinen heiß ersehnten Baozi-Kurs. Ich liebe diese Dinger. Und hier kann man sie praktisch in jeder Ecke kaufen, und dazu noch sehr billig. Und SEHR lecker...
Mein Leben wird also, wenn ich leider bald nach Hause fliege weitergehen, denn jetzt kann ich jederzeit Baozi machen. :)
Nachdem wir dann fertig geknetet und gedreht haben, war es auch schon Essenszeit. Der Tisch war gedeckt mit vielen leckeren Sachen und natürlich wurde mir dann auch gut in meine SchüsselN geschöpft und gestapelt praktisch ohne mein Zutun - ganz nach dem Push-Prinzip.
Nach dem Essen wendeten sich alle, bis auf die Generationen 45-, dem Majiang spielen. Und das dann geschlagene 6 Stunden. Die ganzen 6 Stunden habe ich nicht erlebt, aber die gute Hälfte davon und war wirklich am Staunen wie schnell gespielt wurde. Unglaublich.
Später fuhren mein Chef, dessen Frau und Anhang (Zwillingsschwester :) ) in den nigelnagelneuen großen besagten alles-könnenden Gebäudekomplex, in dem sich auch eine sehr große Bücherei befand. An sich ja interessant, trug aber nicht viel zu meinem Selbstwertgefühl bei, da ich gerade dabei war die Tatsache als ständiger Analphabet zu gelten erfolgreich zu verdrängen... Nach einem Albert-Einstein Buch, dessen Vorwort und Kapitel 1 ich beinahe verstanden konnte und mehreren Kochbüchern fand ich dann MEIN Kochbuch. Ein Kochbuch nur für Baozi. Ich habe das ganze Buch studiert, da wir viel Zeit verbrachten gleich nochmal rückwärts gelesen. Ich bin nun also offiziell Baozi Profi. :)
Danach wurde ich dann wieder nach Hause gefahren, wo ich mich dann erstmal auf mein bett lag, die Klima einschaltete (39°C im Schatten heute) und in Ruhe versuchte das restliche Essen zu verdauen.
Und das beste war, fast alles auf Chinesisch :) Es wäre so schön wenn man mehr integriert in den Chinesischen Alltag wäre, in eine Familie oder wenn man auf der Arbeit mehr aufeinander zugehen würde. So hätten wir viel mehr Chancen einander näher kennen zu lernen und Einblick in die Kultur und Sprache zu bekommen.
Sehr schade, dass mir all das nie in Peking passierte. Jedoch bin ich mehr als froh, dass letztendlich doch noch alles gut ausging und ich zumindest ein Mal so etwas erleben durfte. Das wird eines der unvergesslichen Erlebnisse sein, die ich in dem (fast) einem Jahr China mit nach Hause nehmen werde.
Die guten Erlebnisse in China, so wie ich es mir immer vorgestellt habe, passieren mir leider erst in Hangzhou. Aber besser spät als nie.
Ich denke, es war die beste Entscheidung, nicht mehr nach Peking zurückzugehen und wo Neues anzufangen. Bereuen tue ich es jedenfalls nicht, denn so konnte ich endlich Frieden mit China und meinem anfangs so turbulenten China Aufenthaltes finden.
Ich werde also heute mit einem breiten Lächeln ins Bett gehen und diesen Tag und all die schönen Erlebnisse bisher gut in mir aufbewahren.


Achja! Als ich heute morgen aus der Tür lief und um die Ecke kam, sprang mir sofort ein Bosch Blue Werkzeug-Koffer ins Auge, der einfach so rum lag. Und da er schonmal so lag, dachte ich mir, ich mache einfach mal ein Foto davon :)
Hier der Beweis :D
Bereits um 9:45Uhr wurde ich pünktlich an meinem Compund abgeholt von meinem Chef und seiner Frau. Es ging direkt zu seinen Schwiegereltern die, wie sich herausstellt, nur 3 Minuten zu Fuß von meinem Compound weg wohnen.
Ich fühlte mich sofort wohl und willkommen. Natürlich musste ich zuerst einmal hinsitzen und essen und trinken :D Es wurde ständig sehr herzlich gelacht, gelächelt und man wurde sehr umsorgt. Vor allem mit Essen! Ich muss gleich im Voraus sagen, ich war seit meiner Zeit in China noch nie so voll gegessen wie heute...
Dann sah ich zu, wie der Vater der Familie Hundun zubereitete. Erst wurde mir ein Mal gezeigt wie man das macht und schon hatte ich ein paar Stäbchen in der Hand und half fleißig mit. Ich fand es so angenehm, dass man so geduldig war, denn natürlich war ich nicht so geübt und daher sehr langsam mit dem falten der Hunduns. Ich erntete aber ständig Komplimente und ein Staunen, dass, weil ich das ja noch niemals gemacht habe, gleich "so gut" kann... 99,9% waren einfach nette chinesische Höflichkeit :) Die Bilder weiter unten sprechen dann für sich ;)
Jedenfalls ging es gleich danach an Joaozi, und gleich danach auf meinen heiß ersehnten Baozi-Kurs. Ich liebe diese Dinger. Und hier kann man sie praktisch in jeder Ecke kaufen, und dazu noch sehr billig. Und SEHR lecker...
Mein Leben wird also, wenn ich leider bald nach Hause fliege weitergehen, denn jetzt kann ich jederzeit Baozi machen. :)
Nachdem wir dann fertig geknetet und gedreht haben, war es auch schon Essenszeit. Der Tisch war gedeckt mit vielen leckeren Sachen und natürlich wurde mir dann auch gut in meine SchüsselN geschöpft und gestapelt praktisch ohne mein Zutun - ganz nach dem Push-Prinzip.
Nach dem Essen wendeten sich alle, bis auf die Generationen 45-, dem Majiang spielen. Und das dann geschlagene 6 Stunden. Die ganzen 6 Stunden habe ich nicht erlebt, aber die gute Hälfte davon und war wirklich am Staunen wie schnell gespielt wurde. Unglaublich.
Später fuhren mein Chef, dessen Frau und Anhang (Zwillingsschwester :) ) in den nigelnagelneuen großen besagten alles-könnenden Gebäudekomplex, in dem sich auch eine sehr große Bücherei befand. An sich ja interessant, trug aber nicht viel zu meinem Selbstwertgefühl bei, da ich gerade dabei war die Tatsache als ständiger Analphabet zu gelten erfolgreich zu verdrängen... Nach einem Albert-Einstein Buch, dessen Vorwort und Kapitel 1 ich beinahe verstanden konnte und mehreren Kochbüchern fand ich dann MEIN Kochbuch. Ein Kochbuch nur für Baozi. Ich habe das ganze Buch studiert, da wir viel Zeit verbrachten gleich nochmal rückwärts gelesen. Ich bin nun also offiziell Baozi Profi. :)
Danach wurde ich dann wieder nach Hause gefahren, wo ich mich dann erstmal auf mein bett lag, die Klima einschaltete (39°C im Schatten heute) und in Ruhe versuchte das restliche Essen zu verdauen.
Und das beste war, fast alles auf Chinesisch :) Es wäre so schön wenn man mehr integriert in den Chinesischen Alltag wäre, in eine Familie oder wenn man auf der Arbeit mehr aufeinander zugehen würde. So hätten wir viel mehr Chancen einander näher kennen zu lernen und Einblick in die Kultur und Sprache zu bekommen.
Sehr schade, dass mir all das nie in Peking passierte. Jedoch bin ich mehr als froh, dass letztendlich doch noch alles gut ausging und ich zumindest ein Mal so etwas erleben durfte. Das wird eines der unvergesslichen Erlebnisse sein, die ich in dem (fast) einem Jahr China mit nach Hause nehmen werde.
Die guten Erlebnisse in China, so wie ich es mir immer vorgestellt habe, passieren mir leider erst in Hangzhou. Aber besser spät als nie.
Ich denke, es war die beste Entscheidung, nicht mehr nach Peking zurückzugehen und wo Neues anzufangen. Bereuen tue ich es jedenfalls nicht, denn so konnte ich endlich Frieden mit China und meinem anfangs so turbulenten China Aufenthaltes finden.
Ich werde also heute mit einem breiten Lächeln ins Bett gehen und diesen Tag und all die schönen Erlebnisse bisher gut in mir aufbewahren.
Achja! Als ich heute morgen aus der Tür lief und um die Ecke kam, sprang mir sofort ein Bosch Blue Werkzeug-Koffer ins Auge, der einfach so rum lag. Und da er schonmal so lag, dachte ich mir, ich mache einfach mal ein Foto davon :)
Hier der Beweis :D
Mittwoch, 16. Juni 2010
Es fühlt sich mehr und mehr wie ein Zuhause an...
Ich brauchte sicher lange, aber jeden Tag fühlt sich wohler an hier im Süden Chinas. Ich bin wirklich dankbar, dass ich hier viel mehr Glück habe als in Peking. Wenn man erstmal Anschluss gefunden hat, und alle anderen Umstände geregelt sind (wie zB eine Wohnung...) dann ist es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit (und des Gesundheitszustandes) bis man sich eingewöhnt.
Jedenfalls werde ich das hier alles vermissen, wenn es in wenigen Wochen wieder nach Deutschland geht. Mir wird die Internationalität, die Herzlichkeit mancher Menschen und einfach die Menschen selbst fehlen. Es macht super Spaß, in einem internationalen Umfeld zu arbeiten und zu leben, weil es persönlich einfach eine Bereicherung ist - in jedem Hinblick. Was die Herzlichkeit angeht, so werde ich in erster Linie den Obstmarkt um die Ecke vermissen, denn jedesmal wenn man vorbei kommt wird mittlerweile gewunken und gegrüßt, oder der eine ätere Herr in der Mensa des, jedes Mal wenn ich in Richtung Reis komme mir eine Reisschüssel raus reicht. Es sind so kleine Dinge wie diese, auf die ich mich konzentriere und die mein Leben hier schöner machen. Und es sind die kleinen Dinge die am glücklichsten machen...
Ich bin froh, dass ich es nochmal gewagt habe, nach China zu kommen, denn mir wurde hier ein anderes Bild über China geboten. Und das finde ich schön. :)
Anbei habe ich noch ein paar Bilder die ich in letzter Zeit geschossen habe :)
Viel Spaß!







Jedenfalls werde ich das hier alles vermissen, wenn es in wenigen Wochen wieder nach Deutschland geht. Mir wird die Internationalität, die Herzlichkeit mancher Menschen und einfach die Menschen selbst fehlen. Es macht super Spaß, in einem internationalen Umfeld zu arbeiten und zu leben, weil es persönlich einfach eine Bereicherung ist - in jedem Hinblick. Was die Herzlichkeit angeht, so werde ich in erster Linie den Obstmarkt um die Ecke vermissen, denn jedesmal wenn man vorbei kommt wird mittlerweile gewunken und gegrüßt, oder der eine ätere Herr in der Mensa des, jedes Mal wenn ich in Richtung Reis komme mir eine Reisschüssel raus reicht. Es sind so kleine Dinge wie diese, auf die ich mich konzentriere und die mein Leben hier schöner machen. Und es sind die kleinen Dinge die am glücklichsten machen...
Ich bin froh, dass ich es nochmal gewagt habe, nach China zu kommen, denn mir wurde hier ein anderes Bild über China geboten. Und das finde ich schön. :)
Anbei habe ich noch ein paar Bilder die ich in letzter Zeit geschossen habe :)
Viel Spaß!
Mittwoch, 26. Mai 2010
Hello work. :]
Nach 8 (Brutto 11) Tagen krank sein, bin ich heute also zurückgekehrt, und bin wieder voll eingestiegen. Habe mir fest vorgenommen nicht mehr krank zu werden ;)
Haha, als ich heute morgen in den Bosch Shuttle Bus eingestiegen bin meinte unser Busfahrer lachend mit dem Finger zeigend auf mich: "DICH hab ich jetzt schon über eine Woche nicht mehr gesehen!!" Haha :) Ich muss einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben, als ich einmal mein Handy im Büro vergessen habe und mir das promt eingefallen ist als der Bus losfahren wollte, ich also einen Sprint ins Büro und wieder raus hinlegte, und einmal als ich mein Frühstück im Bus vergas... :]
Alles beim alten, bald gibt es ein Projekt :] Also bald werde ich mehr zu berichten haben! :)
Haha, als ich heute morgen in den Bosch Shuttle Bus eingestiegen bin meinte unser Busfahrer lachend mit dem Finger zeigend auf mich: "DICH hab ich jetzt schon über eine Woche nicht mehr gesehen!!" Haha :) Ich muss einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben, als ich einmal mein Handy im Büro vergessen habe und mir das promt eingefallen ist als der Bus losfahren wollte, ich also einen Sprint ins Büro und wieder raus hinlegte, und einmal als ich mein Frühstück im Bus vergas... :]
Alles beim alten, bald gibt es ein Projekt :] Also bald werde ich mehr zu berichten haben! :)
Freitag, 14. Mai 2010
Echt schade...
Jetzt sind es schon zwei Wochen in denen ich nicht richtig gesund bin. Heute konnte ich zum zweiten Mal nicht zur Arbeit, da sich über Nacht so starke Halsschmerzen entwickelten, dass ich im Moment nur Heisses und Püriertes zu mir nehmen kann. Dazu kommen Nieren und Herzschmerzen - morgen früh habe ich aber einen Termin mit einem Amerikanischen Doktor bekommen. Dann wird genauer untersucht hoffe ich.
Es ist wirklich doof. Wieder einen Tag Bosch verpasst, heute Abend wäre noch ein Konzert an der Zhejiang Uni gewesen zu dem ich gerne hingegangen wäre...
Aber da kann man nichts machen - jetzt hoffe ich, dass ich bald wieder gesund werde.
Derweilen schicke ich euch ein paar Bilder, die ich wären den letzten 5 Wochen gemacht habe. Viel Spaß damit und ein schönes Wochenende.
Renate und Simone wünsche ich am Mittwoch eine gute Reise nach Bad Sobernheim und viel Erfolg während dieser Zeit! Ich beneide euch - würde auch gerne wieder gehen! Euch beiden alles Liebe! :)








Es ist wirklich doof. Wieder einen Tag Bosch verpasst, heute Abend wäre noch ein Konzert an der Zhejiang Uni gewesen zu dem ich gerne hingegangen wäre...
Aber da kann man nichts machen - jetzt hoffe ich, dass ich bald wieder gesund werde.
Derweilen schicke ich euch ein paar Bilder, die ich wären den letzten 5 Wochen gemacht habe. Viel Spaß damit und ein schönes Wochenende.
Renate und Simone wünsche ich am Mittwoch eine gute Reise nach Bad Sobernheim und viel Erfolg während dieser Zeit! Ich beneide euch - würde auch gerne wieder gehen! Euch beiden alles Liebe! :)
Montag, 10. Mai 2010
Immerhin...
habe ich jetzt auch mal ein Krankenhaus von innen gesehen hier in Hangzhou. Was mit Kopfweh und leichtem Kratzen im Hals anfing, ging bis zum nicht mehr schlucken können und Husten.
Also ging ich endlich zum Arzt, und der sagt mir dann also, dass ich zu spät komme und alles schon so gut wie vorbei ist... Na danke...
Immerhin habe ich wieder einen Laptop. Ich habe wieder einen Laptop... Ich habe wieder einen Laptop... *positiv denken*
Das Internet tut zwar wieder mal nicht wirklich, meine Fahrradkarte auch nicht, und mein Konto ist immernoch gesperrt weil irgend ein Idiot sich an meiner Bankkarte vergriff und Geld abheben wollte... Ich habe wieder einen Laptop... Ich habe wieder einen Laptop... Ich habe wieder einen Laptop...
Also ging ich endlich zum Arzt, und der sagt mir dann also, dass ich zu spät komme und alles schon so gut wie vorbei ist... Na danke...
Immerhin habe ich wieder einen Laptop. Ich habe wieder einen Laptop... Ich habe wieder einen Laptop... *positiv denken*
Das Internet tut zwar wieder mal nicht wirklich, meine Fahrradkarte auch nicht, und mein Konto ist immernoch gesperrt weil irgend ein Idiot sich an meiner Bankkarte vergriff und Geld abheben wollte... Ich habe wieder einen Laptop... Ich habe wieder einen Laptop... Ich habe wieder einen Laptop...
Sonntag, 9. Mai 2010
"Wenn ich die Liebe probieren würde hätte ich das als Thunfischpizza bezeichnet, das ist mein Lieblingsgericht"
Mein Beitrag zum Sonntag Morgen :] Schaut's euch an, ist wirklich süß...
Die Sendung mit der Maus - Die Liebe
Die Sendung mit der Maus - Die Liebe
Ich bin zurück!
Guten Abend alle zusammen!
Ich kann es selbst kaum glauben - aber ich bin wieder zurück! Beziehungsweise mein Laptop ist wieder zurück und damit bin ich wieder zurück an die Aussenwelt verbunden.
Jetzt muss ich erst noch alles installieren was man noch so braucht und einiges einreichten - dann melde ich mich wieder ausführlicher!
Des isch eigentlich alles gar net so schwer :]
Liebe Grüße,
Simone
Ich kann es selbst kaum glauben - aber ich bin wieder zurück! Beziehungsweise mein Laptop ist wieder zurück und damit bin ich wieder zurück an die Aussenwelt verbunden.
Jetzt muss ich erst noch alles installieren was man noch so braucht und einiges einreichten - dann melde ich mich wieder ausführlicher!
Des isch eigentlich alles gar net so schwer :]
Liebe Grüße,
Simone
Donnerstag, 15. April 2010
And it keeps getting better...
ich glaube, ich hab einfach immer nur Pech. Für mich ist es nichts Neues wenn immer alles schief geht, nur neu ist es, wie gemein die Dinge werden können und ich immer auf der Seite stehe auf der das pure Chaos herrscht. Ich hätte einfach mal gerne eine Weile in meinem Leben, in der ich nicht kämpfen muss und mich aufs fröhlich sein konzentrieren kann...
Nachdem sich mein Praktikum vom krassen "nichts-tun" ins "echt gut" wandelte, und die Dinge irgendwie normal zu laufen schienen, stürzte es ins endlose Chaos. Überstunden und die Erwartung man kann auch wie der Chef immer Überstunden machen, nur weil man so unorganisiert ist. Die Arbeitsmoral laesst wirklich zu wünschen übrig... und wir Prakitkanten sollen dann alles wieder gut zaubern.
Nachdem ich dann gestern Abend spät nach Hause kam, halb krank, ging also auch noch mein Laptop kaputt...
Heute wurde mir dann durch Blume gesagt dass ich eigentlich nicht qualifiziert für das Praltikum bin... aha... das ist sehr früh...
Jedenfalls, wiedermal alles beim Alten, ich hab einfach kein Glück.
An alle die keine Mails bekamen, vor allem an Renate, bitte seht mir alle nach, dass ich mich erstmal nicht melden kann.
Viele liebe Grüße,
Simone
Nachdem sich mein Praktikum vom krassen "nichts-tun" ins "echt gut" wandelte, und die Dinge irgendwie normal zu laufen schienen, stürzte es ins endlose Chaos. Überstunden und die Erwartung man kann auch wie der Chef immer Überstunden machen, nur weil man so unorganisiert ist. Die Arbeitsmoral laesst wirklich zu wünschen übrig... und wir Prakitkanten sollen dann alles wieder gut zaubern.
Nachdem ich dann gestern Abend spät nach Hause kam, halb krank, ging also auch noch mein Laptop kaputt...
Heute wurde mir dann durch Blume gesagt dass ich eigentlich nicht qualifiziert für das Praltikum bin... aha... das ist sehr früh...
Jedenfalls, wiedermal alles beim Alten, ich hab einfach kein Glück.
An alle die keine Mails bekamen, vor allem an Renate, bitte seht mir alle nach, dass ich mich erstmal nicht melden kann.
Viele liebe Grüße,
Simone
Dienstag, 13. April 2010
加油。。。
Meine 5. Woche hat also begonnen. Und eigentlich gibt es nichts Neues. Alles beim Alten. Was mich ehrlich gesagt ein wenig irritiert...
Was mich momentan am meisten beschäftigt ist die Arbeit. Dort geht nämlich alles drunter und drüber. Ich habe seit gut einer Woche nichts wirklich zu tun, mein Chef ist nie da, und man ist allgemein zu beschäftigt um mir die Dinge einmal richtig zu erklären. Bisher läuft es eigentlich nur so, dass mir immer kurz vor Schluss irgendwelche Aufgaben innerhalb Minuten erklärt werden und dann keine Zeit für Fragen bleiben, und auch so wird nie etwas richtig erklärt. Das heisst ich kopiere und füge ein wie wild, weiß aber nicht was ich eigentlich mache... Und das sollte ja nicht das Ziel sein. Ich denke es liegt sicher auch - mal wieder - an der Chinesischen Mentalität nicht zu hinterfragen. Denn jedesmal wenn ich das tu, kommt entweder nochmal die gleiche Antwort oder eben ein weiß ich nicht. Und obwohl ich das alles weiß und darauf geschult wurde, weiß ich einfach nicht was ich tun kann.
Ich möchte auch gar nicht darauf rumreiten hier.
Ich bin wahrscheinlich viel zu müde und viel zu innerlich aufgeregt um hier jetzt darüber zu schreiben.
Habe ein paar Bilder für euch, die ich euch nicht vorenthalten will.
Viel Spaß :)
In Shanghai...



Indisch essen :]



So putzten die Köche ihre Küchenscheibe...mit einem Gartensschlauch, einem Besen mit Seife und VIEL Wasser :P
Was mich momentan am meisten beschäftigt ist die Arbeit. Dort geht nämlich alles drunter und drüber. Ich habe seit gut einer Woche nichts wirklich zu tun, mein Chef ist nie da, und man ist allgemein zu beschäftigt um mir die Dinge einmal richtig zu erklären. Bisher läuft es eigentlich nur so, dass mir immer kurz vor Schluss irgendwelche Aufgaben innerhalb Minuten erklärt werden und dann keine Zeit für Fragen bleiben, und auch so wird nie etwas richtig erklärt. Das heisst ich kopiere und füge ein wie wild, weiß aber nicht was ich eigentlich mache... Und das sollte ja nicht das Ziel sein. Ich denke es liegt sicher auch - mal wieder - an der Chinesischen Mentalität nicht zu hinterfragen. Denn jedesmal wenn ich das tu, kommt entweder nochmal die gleiche Antwort oder eben ein weiß ich nicht. Und obwohl ich das alles weiß und darauf geschult wurde, weiß ich einfach nicht was ich tun kann.
Ich möchte auch gar nicht darauf rumreiten hier.
Ich bin wahrscheinlich viel zu müde und viel zu innerlich aufgeregt um hier jetzt darüber zu schreiben.
Habe ein paar Bilder für euch, die ich euch nicht vorenthalten will.
Viel Spaß :)
In Shanghai...
Indisch essen :]
So putzten die Köche ihre Küchenscheibe...mit einem Gartensschlauch, einem Besen mit Seife und VIEL Wasser :P
Sonntag, 4. April 2010
Meine 3. Woche in Hangzhou...
es ist schon wieder eine Weile her seitdem ich hier rein geschrieben habe! Die letzten Wochen waren immer gut vollgeplant, und dadurch dass ich umgezogen bin und das Internet nicht tat... wurde alles ein wenig verzögert. Aber da jetzt alles in trockenen Tüchern ist, und ich mir fest vorgenommen habe mich mindestens einmal pro Woche zu melden lohnt es sich also hier wieder reinzuschauen! ;)
Ich möchte zuerst gerne einmal meine erste Woche hier in Hangzhou und die darauf folgenden kurz zusammenfassen.
Die erste Woche war natürlich die Kennenlernen-Woche. Alles war so neu, und ist es jetzt ja immer noch. Die Stadt und die Tatsache in einem Unternehmen zu arbeiten war komplett neu für mich. Was Hangzhou betrifft, so glaube ich, hätte ich es nicht besser wählen können! Die Stadt ist wunderschön, sehr sauber, die Menschen viel herzlicher und relaxter als die in Beijing... außerdem wird man hier nicht abgezockt ;) manchmal bekommt man sogar Sonderbehandlungen, was schon wieder peinlich für mich ist...
Die Arbeit bei Bosch macht auch Spaß, aber leider gab es die ersten Tage nichts zu tun... was sich aber gegen Ende legte ;) Habe auch ein paar nette andere Praktikanten kennengelernt, und am WE wurde mir gleich Hangzhou gezeigt.
Die zweite Woche war schon ein wenig organisierter. Ich hatte mich daran gewöhnt, dass der Wecker um 5:40 runterging, und der Bus um kurz vor 7 fuhr. Auch gab es wirkliche Arbeit. Nur leider hatte ich wieder Wohnungsprobleme, anscheinend verfolgt mich dieser Fluch... Jedoch konnte ich dieses Dank Bosch lösen, und bin dann in derselben Woche noch umgezogen in eine wunderschöne Wohnung, zusammen mit einer sehr netten Mitbewohnerin. Hab ich schon erwähnt, dass wir ein Gästezimmer haben, ein Gym und einen Pool??
Jedenfalls war am WE dann Grundreinigung angesagt und wir putzen 4 lange Tage... Jetzt ist es aber auf Deutschem Standard und man kann barfus laufen!
Die dritte Woche ging irgendwie sehr schnell vorüber. Vielleicht kam's ja vom putzen oder vielleicht weil wir 3 Tage versuchten das Internet zum funktionieren zu bringen... Jedenfalls tut jetzt alles und soweit habe ich mich auch noch eingerichtet. Jetzt fehlt nur noch mein Gepäck aus Beijing, aber das kommt bald Dank Katja und Cristoph, die so lieb sind und mir das runter schicken... :)
Am Freitag war ich geschäftlich in Shanghai, und kam auch erst spät zurück, und heute war ich am Abend auf ein Geschäftsessen eingeladen. Man kann sagen, dass es mir sehr gut geht hier in China. Hätte ich ja nicht mehr gedacht, dass ich das noch sage... Was mir auch sehr gut gefällt, ist dass ich seitdem man bemerkte dass ich ein wenig Chinesisch kann mich gnadenlos mit einbindet. Jeder spricht mich auf chinesisch an, ich nahm neulich an einem Meeting teil, und das waren dann 2h lang knallhart und ca. 450km/h schnelles Chinesisch - Wirtschaftschinesisch - ABER da ich ja gestern in Shanghai war und die Gelegenheit nutzte und gleich einen Abstecher in einen internationalen Buchladen machte, habe ich mich gleich mit einem Wirtschaftschinesischbuch bewaffnet! :) Es kann also losgehen!! :D
Morgen werde ich ein wenig in Hangzhou rumlaufen und alles ein wenig erkunden, das fehlte bisher einfach noch. Außerdem möchte ich noch schauen wo ich Sport machen kann. Und vielleicht noch einen Sprachkurs...
Daher werde ich für heute Schluss machen, es ist schon kurz vor 2h nachts.
Ich melde mich bald wieder! :) Bis dahin wünsche ich euch alle eine schöne Ostern! :) Esst ein paar Schokohasen für mich mit! :]
Eure Simi
Ich möchte zuerst gerne einmal meine erste Woche hier in Hangzhou und die darauf folgenden kurz zusammenfassen.
Die erste Woche war natürlich die Kennenlernen-Woche. Alles war so neu, und ist es jetzt ja immer noch. Die Stadt und die Tatsache in einem Unternehmen zu arbeiten war komplett neu für mich. Was Hangzhou betrifft, so glaube ich, hätte ich es nicht besser wählen können! Die Stadt ist wunderschön, sehr sauber, die Menschen viel herzlicher und relaxter als die in Beijing... außerdem wird man hier nicht abgezockt ;) manchmal bekommt man sogar Sonderbehandlungen, was schon wieder peinlich für mich ist...
Die Arbeit bei Bosch macht auch Spaß, aber leider gab es die ersten Tage nichts zu tun... was sich aber gegen Ende legte ;) Habe auch ein paar nette andere Praktikanten kennengelernt, und am WE wurde mir gleich Hangzhou gezeigt.
Die zweite Woche war schon ein wenig organisierter. Ich hatte mich daran gewöhnt, dass der Wecker um 5:40 runterging, und der Bus um kurz vor 7 fuhr. Auch gab es wirkliche Arbeit. Nur leider hatte ich wieder Wohnungsprobleme, anscheinend verfolgt mich dieser Fluch... Jedoch konnte ich dieses Dank Bosch lösen, und bin dann in derselben Woche noch umgezogen in eine wunderschöne Wohnung, zusammen mit einer sehr netten Mitbewohnerin. Hab ich schon erwähnt, dass wir ein Gästezimmer haben, ein Gym und einen Pool??
Jedenfalls war am WE dann Grundreinigung angesagt und wir putzen 4 lange Tage... Jetzt ist es aber auf Deutschem Standard und man kann barfus laufen!
Die dritte Woche ging irgendwie sehr schnell vorüber. Vielleicht kam's ja vom putzen oder vielleicht weil wir 3 Tage versuchten das Internet zum funktionieren zu bringen... Jedenfalls tut jetzt alles und soweit habe ich mich auch noch eingerichtet. Jetzt fehlt nur noch mein Gepäck aus Beijing, aber das kommt bald Dank Katja und Cristoph, die so lieb sind und mir das runter schicken... :)
Am Freitag war ich geschäftlich in Shanghai, und kam auch erst spät zurück, und heute war ich am Abend auf ein Geschäftsessen eingeladen. Man kann sagen, dass es mir sehr gut geht hier in China. Hätte ich ja nicht mehr gedacht, dass ich das noch sage... Was mir auch sehr gut gefällt, ist dass ich seitdem man bemerkte dass ich ein wenig Chinesisch kann mich gnadenlos mit einbindet. Jeder spricht mich auf chinesisch an, ich nahm neulich an einem Meeting teil, und das waren dann 2h lang knallhart und ca. 450km/h schnelles Chinesisch - Wirtschaftschinesisch - ABER da ich ja gestern in Shanghai war und die Gelegenheit nutzte und gleich einen Abstecher in einen internationalen Buchladen machte, habe ich mich gleich mit einem Wirtschaftschinesischbuch bewaffnet! :) Es kann also losgehen!! :D
Morgen werde ich ein wenig in Hangzhou rumlaufen und alles ein wenig erkunden, das fehlte bisher einfach noch. Außerdem möchte ich noch schauen wo ich Sport machen kann. Und vielleicht noch einen Sprachkurs...
Daher werde ich für heute Schluss machen, es ist schon kurz vor 2h nachts.
Ich melde mich bald wieder! :) Bis dahin wünsche ich euch alle eine schöne Ostern! :) Esst ein paar Schokohasen für mich mit! :]
Eure Simi
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